HPC Infrastruktur Österreich


HIGH-PERFORMANCE COMPUTING (HPC) INFRASTRUKTUR IN ÖSTERREICH 

 

EuroCC Austria steht in direktem Kontakt mit den primären, nationalen Hochleistungsrechnern in Österreich. Unsere ExpertInnen helfen Ihnen gerne, ein passendes HPC-System für Ihre Projekte zu finden. Bei Interesse kontaktieren Sie uns unter info@eurocc-austria.at.

EuroCC @ Forschungsinfrastruktur-Datenbank des BMBWF: hier finden Sie eine Auswahl von verfügbaren Supercomputern in Österreich.




VSC - Vienna Scientific Cluster
 

Der Vienna Scientific Cluster (VSC) ist ein Konsortium österreichischer Universitäten. Mit
VSC-4, dem mit 2,7 Billiarden Operationen pro Sekunde (2,7 PFlop/s) schnellsten Supercomputer Österreichs, und dem Vorgängersystem VSC-3, mit mehreren GPU-Partitionen, bietet er Supercomputer-Ressourcen für Projekte, welche einen Bedarf an extrem hoher Rechenleistung haben.

Neben den klassischen Anwendungen aus Physik und Chemie, Meteorologie und Life Sciences (Bioinformatik) werden rechenintensive Anwendungen und Simulationen zunehmend in fast allen Forschungsbereichen eingesetzt. Das VSC-Team (an der TU Wien verortet) betreibt die Systeme und unterstützt die BenutzerInnen.

Die Supercomputer des VSC stehen allen MitarbeiterInnen der beteiligten Universitäten zur Verfügung, die eine leistungsfähige Infrastruktur für High-Performance Computing benötigen. In begrenztem Umfang ist auch eine Benutzung durch die MitarbeiterInnen anderer Universitäten gegen Kostenersatz sowie der Kauf von Rechenzeit am VSC für privatwirtschaftliche KundInnen möglich. Bei Bedarf bitte um Kontaktaufnahme: info@eurocc-austria.at.

Die Nutzungsbedingungen finden Sie auf der offiziellen Webseite des VSC.



MACH-2
 

Der MACH-2 ist ein massiv-paralleler Shared-Memory-Supercomputer mit einer Leistung von 77,4 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde (77,4 TFlop/s). Er wird von der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) betrieben und steht den WissenschaftlerInnen der JKU, der Universitäten Salzburg und Innsbruck, der Technischen Universität Wien sowie von Johann Radon Institute for Computational and Applied Mathematics (RICAM) zur Verfügung.

Die Besonderheit dieses Shared-Memory-Systems ist, dass der gesamte Arbeitsspeicher des ganzen Systems (20 TByte) jeder einzelnen CPU zur Verfügung steht und somit Speicherlimitationen, wie sie bei herkömmlichen Rechenknoten auftreten können, vermieden werden. Die Rechenressourcen des MACH-2 entsprechen den hohen Anforderungen der aktuellen Forschung im Bereich Informatik, Mathematik, Mechatronik, Biologie, Volkswirtschaftslehre, Pharmazie und vielen anderen Gebieten.

Die Nutzungsbedingungen finden Sie auf der
Webseite der JKU.

 



ZAMG
 

Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) ist der staatliche meteorologische und geophysikalische Dienst Österreichs.

Die ZAMG-Infrastruktur umfasst vier HPC-Systeme, die für Vorhersage, Krisenmanagement und Klimaforschung eingesetzt werden. Diese Superrechner ermöglichen effektive Berechnungen für Wetterwarnungen, Spezialprognosen (z.B. Wind- und Sonnenstunden bzw. Windstärken für den erneuerbaren Energiesektor), als auch Modellierung von Klimaszenarien.

Seit Kurzem besteht die Möglichkeit für externe ForscherInnen und Unternehmen, Rechenzeit an Teilen der ZAMG-Infrastruktur zu erwerben
(CRAY HPC).

Für nähere Informationen bezüglich Zugang, verfügbarer Hardware und Monetarisierung wenden Sie sich bitte direkt an
Guenther.Tschabuschnig@zamg.ac.at.